Zahnfleischerkrankungen (Parodontose)
Zahnfleischerkrankungen betreffen das Zahnfleisch und den Zahnhalteapparat. Der Zahnhalteapparat umfasst Gewebe und Knochen, die den Zahn im Kiefer stabilisieren. Eine Parodontitis kann unbehandelt zu Zahnlockerung und Zahnverlust führen.
Typische Anzeichen sind Zahnfleischbluten, Mundgeruch, Zahnfleischtaschen, zurückgehendes Zahnfleisch oder lockere Zähne. Da eine Parodontitis oft ohne starke Schmerzen verläuft, ist eine fachliche Abklärung wichtig.
Indikation
Die Behandlung wird eingesetzt bei entzündetem Zahnfleisch, Zahnfleischbluten, vertieften Zahnfleischtaschen, Mundgeruch, Zahnlockerung oder nachgewiesenem Knochenabbau.
Vor der Behandlung werden Zahnfleisch, Taschentiefen, Beläge und Röntgenbefunde beurteilt. Daraus ergibt sich der Schweregrad der Erkrankung und der notwendige Behandlungsumfang.
Vorgehen
Zunächst erfolgt eine genaue parodontale Untersuchung. Dabei werden unter anderem Taschentiefen gemessen und Beläge beurteilt. Danach werden bakterielle Ablagerungen oberhalb und unterhalb des Zahnfleischrandes entfernt.
Je nach Befund folgen weitere Reinigungstermine, Laserunterstützung oder regelmässige Nachsorge. Die Nachsorge ist entscheidend, um das Behandlungsergebnis zu stabilisieren und erneute Entzündungen frühzeitig zu erkennen.
Kosten
Die Kosten richten sich nach Schweregrad, Anzahl betroffener Zähne, Behandlungsdauer und Nachsorgeaufwand.
Nach der Befunderhebung wird ein individueller Behandlungs- und Kostenplan erstellt.

